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  • barleann
    hat ein Thema erstellt Wettbewerbe.

    Wettbewerbe

    Hi Leute,
    mit dem aktuellen Thema "Origami" habe ich zunächst absolut nix anfangen können. Letzten Endes habe ich jetzt doch etwas -für mich zumindest- befriedigendes zusammengebracht, aber nur weil ich eigentlich den festen Vorsatz habe, jeden Monat mitzumachen.

    Ohne diese eigene Motivation hätte ich wohl schnell aufgegeben und deshalb sind mir paar Gedanken bezügl. dem Wettbewerb durch den Kopf gegangen.

    Wie wäre es, am Ende vielleicht einen Gesamtsieger des Jahres zu küren? Die Motivation sich jedes Mal (auch bei Themen, die einem nicht so liegen...) zu beteiligen wäre sicherlich um einiges größer.
    Vielleicht könnte man die Wertung auch etwas aufdröseln? Vielleicht Punkte nicht nur für das Bild insgesamt, sondern auch separat für die Bildidee, techn. Umsetzung etc...?
    Dann könnte man da etwas differenzieren und auch Anfänger bekämen etwas mehr Chancen und Motivation, da ja nicht jeder den gleichen hohen Standard hat.

    Nur mal so ein Gedanke zum aufgreifen. Ich fände es nämlich super wenn die Teilnahme so rege wie beim letzten Mal bliebe.

  • Frogman
    antwortet
    Zitat von barleann Beitrag anzeigen
    Hach, du bringst die "gute alte Zeit" wieder in Erinnerung. Ich las die abgefahrenen Comics von Richard Corben und so Zeugs. Mir heute völlig unverständlich...
    Was ich damals nicht verstand, war Die Luftdichte Garage des Major Grubert von Moebius. Wahrscheinlich war ich nicht bekifft genug für den Inhalt. Wobei man die Frage in den Raum werfen könnte: Muss es zwingend einen Inhalt haben? Auf jeden Fall hatte ich mich von so manchen U-Comic-Autoren/Zeichnern inspirieren lassen, allen voran jene, die im SW filigranste Details zu Papier brachten (diese Begeisterung hält bei mir zuweilen bis heute an - z.B. in meiner Interpretation der italienischen Brückenkatastrophe 2018 https://piqs.de/fotos/205586.html )
    Zitat von barleann Beitrag anzeigen
    Mit Pinsel und Farbe konnte ich auch nie was anfangen. Immer nur Bleistift (oder Kuli), der mittlerweile auch vom Grafiktablett abgelöst wurde.
    Wenn man mir einen echten Pinsel anvertraut, ähneln die Bilder eher der Freien Malerei aus der Gruppentherapie gestresster Hausfrauen im Worpsweder Bootcamp. Ein Grafiktablett besitze ich zwar auch, nutze es jedoch nur für Retuschen und Cutoffs in Gimp. Ich habe mir jedoch fest vorgenommen, es auch mal im 3D-Painting zu testen.
    Zitat von barleann Beitrag anzeigen
    Tja, ich habe vor über zwanzig Jahren ein Fantasy-Buch angefangen... bis jetzt bin ich leider über die ersten 50 Seiten nicht hinausgekommen... Inzwischen könnte ich es mit Renderings illustrieren - wenn ich Zeit und Durchhaltevermögen hätte.
    Bei mir liegen drei unvollendete Romane in der Schublade ... irgendwas fehlt da noch, aber ich weiß nicht was. Wenn man größere Projekte beginnt, sollte man sie linear statt parallel durchziehen und sich nicht verzetteln oder ablenken lassen. Ich habe mich ständig verzettelt und bin dann irgendwann auf Kurzgeschichten gekommen, die man an einem Tag schreiben kann. (Leseprobe? Gerne doch: http://schreib-lust.de/schreibaufgab...php?autor=1083 ) Die "Kunst" der trivialen SF-Literatur ist das Vorhersehen von Dingen, die geschehen werden, weil alles darauf hinweist oder sich bestimmte Dinge historisch stets wiederholen. Die "Kunst" der anspruchsvollen Literatur dieses Genres ist jedoch ihre Zeitlosigkeit. Das schaffen nur ganz wenige ... z.B. Asimov *kotau*. Ist im Fantasy ähnlich aber nicht so streng - und nein, ich bin mit Cornelia Funke weder verwandt noch verschwägert. ;D
    Zitat von barleann Beitrag anzeigen
    Das Leben ist oft so profan und man wurschtelt sich viele Tage so durch. Da tut es gut einfach mal auszubrechen und irgendwas fern der Realität zu schaffen.
    *Vote*! Genau so ist das, lieber Kollege.

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  • barleann
    antwortet
    Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
    Ich war ein U-Comic-Fan und stand auf Moebius und Fritz the Cat.
    Hach, du bringst die "gute alte Zeit" wieder in Erinnerung. Ich las die abgefahrenen Comics von Richard Corben und so Zeugs. Mir heute völlig unverständlich...

    Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
    Hätte ich einen Pinsel führen können, wäre ich vielleicht Maler geworden
    Dito. Mit Pinsel und Farbe konnte ich auch nie was anfangen. Immer nur Bleistift (oder Kuli), der mittlerweile auch vom Grafiktablett abgelöst wurde.

    Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
    Geschichten erzählen - egal ob mit Text oder Bildern oder Beidem
    Tja, ich habe vor über zwanzig Jahren ein Fantasy-Buch angefangen... bis jetzt bin ich leider über die ersten 50 Seiten nicht hinausgekommen... Inzwischen könnte ich es mit Renderings illustrieren - wenn ich Zeit und Durchhaltevermögen hätte.

    Gebe dir völlig recht. Das Leben ist oft so profan und man wurschtelt sich viele Tage so durch. Da tut es gut einfach mal auszubrechen und irgendwas fern der Realität zu schaffen.

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  • Frogman
    antwortet
    Zitat von barleann Beitrag anzeigen
    Ich habe schon als 6-Jähriger alle möglichen Zettel zu selbstgezeichneten "Comics" umfunktioniert und hatte immer den Drang irgendwas zu erschaffen.
    Du auch? Ich war ein U-Comic-Fan und stand auf Moebius und Fritz the Cat. Die Stories und Zeichnungen waren halt "anders" - damals malte ich dicke Brüste und heute rendere ich Einzelbild-Froschcomics. ^^ Im Grunde bin ich somit nie "erwachsen" geworden, sondern habe mir damit den freigeistigen Spaß meiner Kindheit erhalten. Ich denke, das Leben ist zuweilen hart genug, sodass man auch mal Spaß haben muss - für sich, andere und überhaupt. Geändert hat sich nur das Werkzeug - vom Stift zum CGI. Hätte ich einen Pinsel führen können, wäre ich vielleicht Maler geworden, doch dafür besaß ich keine Begabung. Dann las ich Bukowski und Miller und wusste plötzlich, was ich wollte: Geschichten erzählen - egal ob mit Text oder Bildern oder Beidem. ^^ Phantasie ist für Innovationen sehr wichtig und wird zuweilen von den "Handwerkern" unterschätzt. Andersherum ebenso, denn wie ich schon schrieb, macht die Kombination aus Beidem jene Künstler aus, deren Namen im Gedächtnis bleiben.

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  • barleann
    antwortet
    Zitat von CharlieW. Beitrag anzeigen
    etwas, woran mehrere Personen im Rahmen einer ganz bestimmten Aufgabenstellung, Zielsetzung in dem Bestreben teilnehmen, die beste Leistung zu erzielen, Sieger zu werden
    Na ja, kommt darauf an, wie verbissen man das sieht. Klar freut sich jeder wenn er den 1. Platz macht, aber ich hab´s eher wie:
    Zitat von Heimo Beitrag anzeigen
    Oder auch nur zum Spaß am blendern!
    .
    Ich sehe es als Möglichkeit, mal nicht nur was für die eigene Festplatte zu rendern. Und gefordert zu werden, sich zu einem Thema was einfallen zu lassen um was daraus zu machen.
    Wenn es um einen Job bei Weta oder Lucasfilm ginge, sähe das wahrscheinlich anders aus.

    Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
    Das Arbeiten unter Termindruck lässt sich durch Organisation üben - die reine Phantasie ist jedoch eine Begabung, die sich nur beschränkt durch Inspiration fördern lässt.
    So sehe ich das auch. Ich habe schon als 6-Jähriger alle möglichen Zettel zu selbstgezeichneten "Comics" umfunktioniert und hatte immer den Drang irgendwas zu erschaffen. Anderen fehlt diese Motivation und haben nicht diese überbordende Phantasie (was ich manchmal auch als Belastung empfinde). Ich glaube beim besten Willen nicht dass man Kreativität und Phantasie wirklich erlernen kann, wenn man das nicht in die Wiege gelegt bekommt.
    Alles was man vorführen und zeigen kann, sei es Handwerk und Techniken kann man weitergeben, aber Phantasie entsteht in einem selber. Das kann man niemand beibringen.

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  • Frogman
    antwortet
    Zitat von Hero Beitrag anzeigen
    Doch woran misst sich Kunst?
    Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Kunst: Die Stil-gebende und die reproduktive. Erstere erfordert mehr Phantasie und Letztere eher handwerkliche Sicherheit. Beherrscht jemand beides, kann er Kathedralen entwerfen und bauen, die Jahrhunderte Bestand haben und einzigartig sind. Solch ein Baumeister unterscheidet sich jedoch im Grunde nicht von einem heutigen Architekten, der mit Hilfe des CGIs einzigartige Gebäude entwirft: Sein Handwerk sind Mathematik, Materialkunde, Statik und der Umgang mit dem Programm - seine Phantasie erschafft Neues innerhalb des handwerklichen Korsetts und folgt der Ästhetik. Der Blender-Artist besitzt hingegen grundsätzlich kein Korsett, da er im CGI Häuser entwerfen kann, die keinen realen Bestand oder Sinn hätten. Die Motivation dazu entstammt ausschließlich seinem künstlerisch-experimentellen Trieb. (Beispiel aus der Malerei: Escher) Dabei spielt es keine Rolle, ob er es aus reinem Spaß macht oder ein kommerzielles Ziel damit verfolgt. Manche arbeiten unter Druck produktiver - andere wiederum werden durch äußere Zwänge ausgebremst. Das Arbeiten unter Termindruck lässt sich durch Organisation üben - die reine Phantasie ist jedoch eine Begabung, die sich nur beschränkt durch Inspiration fördern lässt. Die reproduktive Kunst ist somit höchstens eine inspirierte.
    So sehe ich es, und diese Meinung muss natürlich niemand übernehmen. Es ist auch keine Maßgabe, sondern nur der Versuch einer inneren Differenzierung des Kunstbegriffs mit eigenen Worten, statt Google-Zitaten. ^^

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  • Frogman
    antwortet
    CharlieW.
    Gewinner bekommen immer Anerkennung - egal ob Athlet oder Miss Germany. Es gibt jedoch berühmte Künstler, die nicht durch ihr Handwerk, sondern vielmehr durch ihre Ideen oder gar innovativen Provokationen berühmt wurden. Z.B. Beuys.
    Ich verglich es nur mit dem, was ich kenne aber nicht mit dem, was ich mir vorstelle. Deshalb Schriftstellerei als Beispiel, welche ebenfalls zur Bildenden Kunst gehört.
    Zuletzt geändert von Frogman; 28.04.2019, 17:48.

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  • CharlieW.
    kommentierte 's Antwort
    Alles klar, ist hinzugefügt worden.

  • Hero
    kommentierte 's Antwort
    Bei Zitaten bitte die Quelle angeben!

  • CharlieW.
    antwortet
    Zitat von Heimo Beitrag anzeigen
    nur zum Spaß am blendern!
    Wett·be·werb
    Substantiv, maskulin [der]
    etwas, woran mehrere Personen im Rahmen einer ganz bestimmten Aufgabenstellung, Zielsetzung in dem Bestreben teilnehmen, die beste Leistung zu erzielen, Sieger zu werden.

    Quelle:
    https://www.google.com/search?safe=o...iz.OHdnugdp-Q8
    Zuletzt geändert von CharlieW.; 28.04.2019, 10:57.

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  • Heimo
    antwortet
    Zitat von Hero Beitrag anzeigen
    Wettbewerbe dienen dazu, das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen, sich weiterzuentwickeln und anzuspornen, sich auf einem bestimmten Gebiet zu verbessern.
    Oder auch nur zum Spaß am blendern!

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  • Hero
    antwortet
    Zitat von CharlieW. Beitrag anzeigen
    Wer verdient mehr Anerkennung jemand der einen Schönheitswettbewerb gewinnt oder ein Olympiasieger im Triathlon?
    Natürlich verdient jeder Anerkennung - selbst, wenn er nicht an Wettbewerben teilnimmt.

    Jeder hat Stärken und Schwächen. Wettbewerbe dienen dazu, das Beste aus seinen Möglichkeiten zu machen, sich weiterzuentwickeln und anzuspornen, sich auf einem bestimmten Gebiet zu verbessern. Am Ende liegt "Kunst" dann im Auge des Betrachters. Manche werden beim Anblick von Kunst inspiriert und zahlen ein Vermögen dafür, andere nehmen einen Putzlappen und machen eine vermeintliche Schweinerei weg. (Fettecke)

    Eine Jury wertet vielleicht nach anderen Maßstäben als der einfache Betrachter. Doch woran misst sich Kunst? Ich meine an dem, was sie beim Betrachter auslöst. Da sich hier jeder mit Kreativität, Kunst und speziell Blender befasst, halte ich auch jeden dafür geeignet, Render zu beurteilen. Und soweit ich das bisher beurteilen kann, waren die Abstimmungsergebnisse immer akzeptabel.

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  • CharlieW.
    kommentierte 's Antwort
    Wenn das so wäre hätte sie viel Wert aber keine echte Anerkennung verdient. Wer verdient mehr Anerkennung jemand der einen Schönheitswettbewerb gewinnt oder ein Olympiasieger im Triathlon?

  • benam
    kommentierte 's Antwort
    Man könnte es aber auch andersrum sehen, dass Phantasie trotzdem viel Anerkennung bekommen muss weil sie selten ist! Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die Meinung vertrete.

  • CharlieW.
    antwortet
    Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
    Phantasie ist jedoch im Gegensatz zum Handwerk nicht erlernbar
    Fakt oder Meinung? Wenn es so wäre würde Phantasie weniger Anerkennung bekommen müssen weil man nichts dafür gemacht hat
    um es zu bekommen, man wurde einfach damit geboren. Ein Handwerk braucht hunderte bis tausende Stunden Übung.

    Doch das halte ich für Blödsinn, Kreativität kann man genauso erlernen wie alles andere auch, man wird vielleicht nie der
    Beste aber besser als Durchschnitt. Ich finde es nur komisch, dass das Handwerk von einigen gegenüber der Phantasie
    dermaßen abgewertet wird. Sowas kommt auch meistens von denen die das Handwerk noch nicht beherrschen.

    Keine Ahnung wie du jetzt auf Schriftsteller und deren Kritiker gekommen bist.

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