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3D Software Vergleich - Allen voran natürlich Blender

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  • Frogman
    Edge
    • 17.11.2018
    • 121

    #16
    Zitat von CharlieW. Beitrag anzeigen
    Affinity
    Das schein eine sehr gute PS-Alterative zu sein - ohne Abo und zu einem sehr humanen Preis. Ich besitze noch ein altes Page Pro X - Serif hat schon immer qualitative Programme herausgebracht. Doch was kann das Programm, was Gimp 2.10 mit G'mic und Addons nicht kann? Da muss ich mir doch mal entsprechende Infos auf YT anschauen ...

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    • Jero3D
      Edge
      • 05.10.2017
      • 126

      #17
      Zitat von Hansum Beitrag anzeigen
      Das müssen dann aber Geschäftsleute gewesen sein, denn ich kann mich an solch ein Geschrei nicht erinnern.
      Eher umgekehrt. Wenn ich mit der Software Geld verdiene, sind mir die Kosten - auch einmalig - relativ egal. Mache ich das als Hobby und möchte mal "reinschauen", sind mir ein paar tausend Euro höchstwahrscheinlich zu viel. Da wären viele eher bereit gewesen ein paar hundert Euro zu investieren und die Software in der Zeit zu nutzen, wo sie sie brauchen. Liegt aber natürlich immer im Auge des Betrachters. Meins sind Abo Modelle im übrigen auch nicht. Ich mag das schon bei Adobe nicht, da kann ich es - oder besser gesagt will ich es - aber eben nicht vermeiden. Als es da die Möglichkeit noch gab, hatte ich allerdings auch eine Kauflizenz.

      In der Branche hat sich das Thema allerdings auch Flächendeckend durchgesetzt, nicht nur bei 3D Programmen. Software wie zum Beispiel die Substance Suite bekommst du ja auch nur mehr auf Mietbasis (und daran wird sich durch die Übernahme durch Adobe auch nichts mehr ändern)...

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      • SpeedNode
        Edge
        • 15.12.2017
        • 128

        #18
        Kann man bei Substance Painter noch nach einem Jahr für einen relativ geringen Obulus die Software kaufen? Es gab zumindest mal so einen Deal.
        Zu Affinity: auch hier für mich - neben dem günstigen Preis und für meine Zwecke mehr als ausreichendem Funktionsumfang - der entscheidende Vorteil: schlanke Installation!
        Ich hatte jahrelang ein Photoshop-Abo und fand den Preis sehr fair. Aber als Gelegenheits-User habe ich es oft monatelang gar nicht genutzt (ja, man kann kündigen und auf Bedarf wieder einsteigen, aber wer will sich da schon ständig darum kümmern). ABER: der ganze Installationsballast mit diesem CC-Center hat mich genevt. Nicht nur, dass Unmengen an Programmschnipsel und Registry-Einträge das Betriebssystem vermüllen, mich hat auch extrem genervt, dass das CC-Center immer aktiv ist und dann sofort updaten will, sobald man online ist.
        Einmal bin ich so unter Zeitdruck geraten. Ich musste ganz kurzfristig mit Photoshop was erstellen, hatte dieses aber monatelang nicht genutzt und bin erstmal in eine nicht zu umgehende update-Mühle geraten, weil ich zum einen meine Lizenz online bestätigen musste, aber dann in diesem Zug updaten musste(!) - erst das CC, dann noch PS selbst und das hat ewig gedauert. Bis das alles durch war, ist mir voll die Zeit davon gelaufen und ich hab Blut und Wasser geschwitzt. Und wozu?! Die kleine Bildbearbeitung hätte ich auch mit dem alten Stand der Installation problemlos machen können. Ich will einfach gar nicht dauernd updaten (müssen!), sondern brauche einfach eine verlässliche funktionierende Installation.

        Sowas passiert mit Affinity nicht. Kein CC-Center, das immer im Hintergrund mitstartet und aktiv ist, ein Bestätigungs-/Updatezwang und stattdessen eine schlanke schnellstartende und performante Installation wie es sein sollte.
        Wenn ich mal dagegen halte, wieviel Gigabyte bei Adobe-Produkten installiert werden, wovon nur ein Bruchteil für die eigentlichen Programmfunktionen zuständig ist. Der Rest ist Ballast, von dem höchstens profitiert, wer alle Produkte zusammen durchgängig nutzt - und selbst da habe ich meine Zweifel, ob dafür so eine Mammutinstallation notwendig ist.

        Übrigens habe ich in meinem ganzen Leben immer für Software, die ich benutze, auch bezahlt. Ich finde grundsätzlich, wer mit entsprechenden Programmen arbeiten will/muss, der soll das auch bezahlen. Ansonsten muss man sich halt kostengünstige oder kostenfreie Alternativen suchen, die es ja zum Glück fast in jedem Bereich gibt.
        Der Grund, warum ich Blender benutze, ist, dass mir die Software einfach extrem sympatisch ist. Es gibt derzeit kein Programm das ich lieber benutze, weil mir die UI und die Bedienung einfach Spaß macht (außer Videoschnitt).
        Und weil ich es auf einem USB-Stick immer dabei haben und überall betreiben kann. Das ist einfach so genial.
        Und für eine Open-Source-Software ist die Entwicklung dermaßen gut und professionell organisiert, dass ich da derzeit volles Vertrauen habe, dass auch in Zukunft das Programm nicht "kaputt gewünscht" von den vielen unterschiedlichen Meinungen und Wünschen der User wird. Finde es sehr gut, wie Ton und sein Team da wirklich ein Auge drauf haben, dass die Software äußerst professionell und mit Augenmaß und Weitblick weiterentwickelt wird.
        Ton meinte mal, dass bei Produkten wie Maya und 3DMax die Entwicklerteams auch nicht größer sind, weil das zwar die Branchenstandards sind, aber gemessen an der Anzahl der Gesamtinstallationen eben nur Nischenprodukte in der Softwarebrache. Autodesk beschäftigt den Großteil seiner Entwickler vorwiegend im Bereich AutoCAD und Inventor.
        Insofern haben wir auch die Weiterentwicklung von Blender auf Augenhöhe selbst in der Hand, indem wir spenden und dafür sorgen, dass dauerhaft (mehr) Entwickler bei Blender beschäftigt werden können. Über den Development Fund können derzeit bereits mehr als 5 feste Mitarbeiter bezahlt werden. Damit ist ein wesentlicher Baustein vorhanden, damit Blender auch mittelfristig mit den anderen großen Programmen mithalten kann.

        Imho spendet man hier ja auch nicht nur für sich, sondern auch für einen guten Zweck. Wer es sich leisten kann (und möchte), der hilft damit auch denen, die es nicht können (oder möchten). Es ist doch prima, dass auch Schüler, Geringverdiener und wer auch immer mit wenig Geld den Zugang zum Lernen hat und mit Blender sich die Grundlagen erarbeiten oder sogar Geld mit verdienen kann. Dadurch kann das Programm überhaupt auch z.B. in so mancher Schul-AG, Volkshochschulkurs, etc. zum Einsatz kommen, was mit kommerzieller Software (auch Schulversionenen) so umkompliziert und einfach oft nicht möglich wäre - zumal es ja nichts nützt, wenn die Leute zwar in einem Kurs sowas lernen könnten, aber dann im Anschluss trotzdem sich die Software für zuhause nicht leisten können.
        Und da sind wir noch bei einem weiteren Vorteil bei Blender: ich muss mich nicht groß mit Rechtlichem und Kleingedrucktem rumschlagen und wie bei Bezahlsoftware mitunter aufpassen, was ich je nach Bezahlversion mit meinen Lizenzen machen darf und was nicht.
        Zuletzt geändert von SpeedNode; 05.06.2019, 10:22.

        Kommentar

        • TheFaultier
          Empty
          • 26.05.2019
          • 38

          #19
          Ich z.B benutze Blender, für ALLE 3d Visualisierungen, die ich mir vorstelle oder nach baue.
          Wenn ich doch mal was in Echtzeit Probieren möchte... Unity.
          für Texturen, Bearbeiten etc benutze ich GIMP. mit zig Plugins.
          PS und LR habe ich in den Wind geschossen.
          Suche halt noch eine Alternative zu LR
          Frogman
          hat Darkroom genannt.
          Das muss ich mir mal anschauen. Klingt sehr nach einer alternative.
          Nur hoffe ich das ich in der virtuellen Dunkelkammer auch Digitale Werte benutzen kann^^

          Kommentar

          • SpeedNode
            Edge
            • 15.12.2017
            • 128

            #20
            Zitat von TheFaultier Beitrag anzeigen
            Suche halt noch eine Alternative zu LR
            Frogman
            hat Darkroom genannt.
            Das muss ich mir mal anschauen. Klingt sehr nach einer alternative.
            Nur hoffe ich das ich in der virtuellen Dunkelkammer auch Digitale Werte benutzen kann^^
            Benutze Luminar. Ob das so die echte Alternative zu LR ist, kann ich nicht beurteilen. Bin eh nicht so der Fotobearbeiter und mach damit nur was, wenn es unbedingt sein muss.

            Kommentar


            • TheFaultier
              TheFaultier kommentierte
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              Kenn nur das Programm HDR Luminance. sowas brauch ich nicht.
              Musst schon wie Lightroom sein.
              Color Grading ist schon ein wichtiger Punkt in einer Composition =)
              Zurzeit mach ich das ganze noch Mit Nodes in Blender
              Oder mit dem Gimp Plugin G'mic

            • SpeedNode
              SpeedNode kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              @TheFaultier: Luminar wird ja immer zumindest betitelt, als die Lightroom-Alternative.
              Ob es für deine Anwendungsfälle taugt, kannst du dir ja mal ansehen.
              Nodes sind eh das Beste. Würde mir wünschen, dass jede Software so etwas hat.

            • TheFaultier
              TheFaultier kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Klar sind Nodes das beste. jedenfalls für meinen Geschmack
              Aber für die schnelle BEA und vorallen retusche find ich lightroom echt angenehm.

              Ich guck mir mal Luminar mal an.
              Danke dir
          • Hansum
            Vertex
            • 19.02.2019
            • 90

            #21
            Zitat von Jero3D Beitrag anzeigen

            Eher umgekehrt.
            Dann muss das zu einer Zeit gewesen sein, als ich solche Sachen nicht so wirklich beobachtet habe...

            Zitat von Jero3D Beitrag anzeigen
            Wenn ich mit der Software Geld verdiene, sind mir die Kosten - auch einmalig - relativ egal. Mache ich das als Hobby und möchte mal "reinschauen", sind mir ein paar tausend Euro höchstwahrscheinlich zu viel. Da wären viele eher bereit gewesen ein paar hundert Euro zu investieren und die Software in der Zeit zu nutzen, wo sie sie brauchen.
            Es gab (bzw. gibt es immer noch) da mal eine Platinenlayout Programm Namens Eagle, das sowohl bei Profis, als auch bei Hobbyisten recht beliebt war, denn der Hersteller hat verschiedene Lizenzmodelle angeboten, die auch für Hobbyisten erschwinglich waren. Aber aus einem mir nicht bekannten Grund wurde das Programm vor ca. 2 Jahren auch von Autodesk übernommen und ist seitdem auch nur noch im Abomodell zu haben, wobei es wenigstens 1 mal im Monat "nach Hause telefonieren" will, um die Lizens zu überprüfen, etc. Seitdem nutze ich nur noch eine alte Kaufversion davon, die diesen Onlinezwang noch nicht hat. Und wenn ich mal wieder intensiver in die Elektronik-Entwicklung einsteige, werde ich zu KiCad wechseln. Das ist die Open Source Alternative auf dem Gebiet, die auch regelmässig weiter entwickelt wird.

            Zitat von Jero3D Beitrag anzeigen
            In der Branche hat sich das Thema allerdings auch Flächendeckend durchgesetzt, nicht nur bei 3D Programmen. Software wie zum Beispiel die Substance Suite bekommst du ja auch nur mehr auf Mietbasis (und daran wird sich durch die Übernahme durch Adobe auch nichts mehr ändern)...
            Bis mal irgendwo bei einer Cloudserverfarm längerfristig der Strom ausfällt, und ganze Industriebereiche ein paar Tage nicht mehr an ihre Daten kommen...
            Ja ich weis, ich neige manchmal zur Schwarzmalerei.

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