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Lithophane-Photo Schloss Clemensruhe [Erster!]

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  • Lithophane-Photo Schloss Clemensruhe [Erster!]

    "Bei der Lithophanie) handelt es sich um eine Reliefdarstellung in transluzentem Material (häufig Porzellan, Kunststoff oder Glas), welche ihre Wirkung erst im Gegenlicht entfaltet." (Wikipedia)

    Diese Technik ist anscheinend im 3D-Druck ein aktueller Trend, den ich in den letzten Tagen ausprobiert habe. Neben dem Schloss habe ich auch eine Abbildung von A. Lincoln gedruckt, was aber durch einen Stromausfall unterbrochen wurde. Der flache Lincoln wurde parallel zur Druckfläche (Glas) gedruckt, das gebogene Bild vom Schloss Clemensruhe aufrecht stehend.

    Am Ende sehe ich das aber eher als Spielerrei und denke nicht, dass ich es sinnvoll einsetzen kann. Um es irgendwo als Dekoration zu verwenden, sieht die Oberfläche bei normalem Lichteinfall zu hässlich aus, und wenn man das Objekt so dreht, dass man auf die flache Seite sieht, ist das Bild deutlich weniger gut zu erkennen. Dennoch bin ich erstaunt, wie detailiert das Ergebnis ist.

  • #2
    Schaut gut aus, wie kann man so etwas machen? Also die Druckdatei meine ich. Displacementmodifier?

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    • #3
      Cura z.B. kann das direkt aus einem Bild berechnen, aber ja - im Endeffekt ist es nichts anderes
      Ich blendre also bin ich

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      • #4
        Bei meinem ersten Versuch (nicht abgebildet), habe ich es tatsächlich direkt in Blender versucht, mittels Displacement-Modifier, allerdings konnte ich nicht wirklich einschätzen, wie dick das Modell sein müsste, um noch Licht durchzulassen. Es war am Ende zu dick, und der Kopf von Lincoln sah eher aus, wie ein Totenkopf.

        Die abgebildeten Modelle habe ich durch die Internetseite erstellen lassen, die im Video am Anfang angegeben ist, das funktioniert ganz einfach, und die Standardeinstellungen sind ziehmlich gut. Die wichtigeste Änderung war nur, dass ich das Bild von negativ auf positiv geändert habe, da ansonsten die hellen Stellen dunkel erscheinen würden. Warum das so voreingestellt ist, kann ich nicht sagen, vielleicht sähe das auch interessant aus...

        Im Slicer Cura kann man solche Bilder auch direkt erstellen, indem man einfach ein Photo in das Programm reinzieht und dann das erscheinende Einstellungsformular ausfüllt. Das geht dann aber nur als flache, zur Druckfläche parallele Fläche, während man auf der Internetseite verschiedene Formen und wesentlich mehr Einstellungen auswählen kann. Aber auch wenn man nur flach drucken möchte, ist die Internetseite vermutlich sinnvoller: Ich habe ein und dasselbe Bild mit beiden Methoden zu einem Modell umrechnen lassen, und auch mit ähnlichen Einstellungen was die Ausgabegröße betrifft - das Ergebnis war, dass das Cura-Modell wesentlich niedriger aufgelöst war. Beim Lincoln hätte man den Text beispielsweise wesentlich schlechter lesen können.

        Was mir noch nicht klar ist, ist, ob flache oder aufrechte Drucke besser werden. In der Z-Achse müsste die Auflösung eigentlich höher sein (standardmäßig 0,1mm, während die Düse 0,4mm breit ist), wodurch man feinere Helligkeitsabstufungen beim flach-Drucken erhalten können müsste, und vermutlich auch weniger nachbearbeiten müsste. Andererseits hat das aufrechte Drucken sicherlich auch andere Vorteile, und das Ergebnis finde ich durchaus gut. Ein direkter Vergleich mit den selben Bildern könnte das eventuell aufklären, aber ich habe eigentlich nicht vor, in nächster Zeit noch einmal etwas in der Art zu drucken.

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        • #5
          Der Lincoln gefällt mir gut. Aufgrund deiner Hand kann ich die Grösse in etwa abschätzen - wie lange hat der Druck gedauert ?
          Blender begeisteter SciFi Fan mit hang die Funktionen von Blender zu testen ohne etwas fertiges zu produzieren.....

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          • #6
            Die Teile haben beide jeweils 4-5 Stunden gedauert, wenn ich mich recht erinnere.

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            • #7
              Cool, das hat eindeutig was!

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