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  • Hansum
    Vertex
    • 19.02.2019
    • 90

    Ungelöst Unterschiede in .Blend-dateien anzeigen

    Hi,
    gibt es eigentlich ein Tool, das einem Unterschiede in .Blend-Dateien anzeigen kann? - Und falls ja, auch noch den Service bietet, einem mitzuteilen, was das für Unterschiede sind?
    Hintergrund: ich hab öfter mal zwei .blend Dateien, die zwar (auf's Byte genau) gleich lang sind, inhaltlich aber nicht völlig identisch. Meisstens ist eine Datei eine vorherige Version der anderen, erkenbar an den Dateiendungen, etwa name.blend2 und name.blend3. Wenn ich die Dateien im Hexeditor vergleiche, sind (relativ zur Dateilänge) meisst nur ein paar Bytes über die Datei verteilt anders, aber im wesentlichen sind sie gleich. Nur weis ich oft nicht mehr, was sich zwischen den beiden Versionen der Datei geändert hat, und folglich nicht mehr, ob die Änderungen wirklich wichtig waren, oder nicht. Genau das will ich damit aber heraus finden. Am besten, ohne Blender zu starten.
  • Hansum
    Vertex
    • 19.02.2019
    • 90

    #2
    Hm... - das scheint es also wohl nicht zu geben. - Oder weis doch noch jemand was dazu?

    Kommentar

    • artoo
      Edge
      • 31.08.2017
      • 125

      #3
      Es gibt ein Tool namens Blender, welches eine visuelle und inhaltliche Betrachtung der Dateien ermöglicht. Wenn man davon 2 Instanzen öffnet und nebeneinander anordnet, dürfte das der einfachste Weg sein.
      Hilfe! Ich pendle aus.

      Kommentar

      • TheFaultier
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        • 26.05.2019
        • 38

        #4
        Hansum
        Naja... Wie? Du willst wissen was in der Datei drinne ist?
        Ohne Blender zu öffnen?
        Nöp. das geht nicht. oder kennst du ein anderes Programm was .blends importiert ohne Fehler?
        Ich nicht. Versuch mal ne Word Datei zu öffnen ohne Word.
        Wird zwar gehen, aber ohne original Formationen
        Entweder
        1. was artoo geschrieben hat.
        Oder 2. besseres Datei Managment betreiben,
        Dann weißt du auch was drinne ist ^^
        Vorallem wo =)

        Kommentar

        • CharlieW.
          Cone
          • 04.12.2017
          • 929

          #5
          Zitat von Hansum Beitrag anzeigen
          Nur weis ich oft nicht mehr, was sich zwischen den beiden Versionen der Datei geändert hat
          Kannste doch in den Dateinamen schreiben. Mach ich selber so bei meinen Interior Projekten.
          Bsp.:
          Scandi-WZ-V12-Tür-Fenster
          Scandi-WZ-V13-Boden-Sofa

          usw...
          Mount Stupid
          Die besten Surfer sitzen am Strand.

          Kommentar

          • thorbad
            Empty
            • 22.02.2019
            • 4

            #6
            Praktisch wär's ... aber das ist der Nachteil von Binärformaten, man kann sie nicht einfach lesen und weiss demzufolge auch nicht, was da alles reincodiert ist, und wie.
            Vermutlich speichert Blender auch alle möglichen Interna oder ändert die Reihenfolge, in der Daten abgelegt werden, was dann Differenzen ergibt, die dich inhaltlich aber gar nicht interessieren.

            Ich würde generell zur Verwendung eines Versionsverwaltungssystems raten, und dazu, dann auch die Kommentarfunktion zu nutzen, *zusätzlich* zu einer möglichst konsistenten und aussagekräftigen Benennung der Dateien selbst. Ich persönlich nutze beispielsweise subversion seit vielen Jahren; das hat sich bewährt, selbst wenn ich oft genug zu undiszipliniert bin und irgendwelche Änderungen kommentarlos einchecke. Zumindest gibt es meist irgendwo in der History einen Stand _mit_ Kommentar, zu dem ich zurückgehen kann, falls ich alles verbaselt habe.

            Kommentar

            • animelix
              Edge
              • 31.08.2017
              • 242

              #7
              wenn die dateien name.blend2 oder name.blend3 lauten, sind das automatisch gespeicherte sicherungskopien von name.blend, sollten also den gleichen Inhalt haben. Wieviele von diesen Sicherungskopien gespeichert werden kann man in den user-prefs einstellen.
              Ich habe nur eine name.blend1 , und die Lösche ich auch regelmäßig und vertraue darauf, dass ich genug selbsgespeicherte Sicherungskopien habe.

              Kommentar

              • Hansum
                Vertex
                • 19.02.2019
                • 90

                #8
                hm... - also:
                Zitat von TheFaultier Beitrag anzeigen
                Hansum
                Naja... Wie? Du willst wissen was in der Datei drinne ist?
                Ohne Blender zu öffnen?
                Nöp. das geht nicht.
                Natürlich geht sowas; - mit jedem x-beliebigem Hex-editor. - Allerdings ist das nicht sehr aufschlussreich.

                Zitat von TheFaultier Beitrag anzeigen
                Hansum
                oder kennst du ein anderes Programm was .blends importiert ohne Fehler?
                Ich nicht.
                Es geht mir ja auch nicht um's importieren.

                Zitat von TheFaultier Beitrag anzeigen
                Hansum
                Versuch mal ne Word Datei zu öffnen ohne Word.
                Sofern es sich dabei um eine .docx-datei hadelt, geht das mit jedem x-beliebigem Text-editor. - Und da kann man sogar was identifizieren, weil docx ein XML-Format ist. Bei .doc-Dateien, also ohne x in der Erweiterung, geht das auch mit 'nem Hex-Editor. Ist aber, wie schon geschrieben, nicht sehr Aufschlussreich. (Wenn es nur um den Text geht, findet man den aber recht schnell wieder. )

                Zitat von TheFaultier Beitrag anzeigen
                Hansum
                Wird zwar gehen, aber ohne original Formationen
                Du meinst Formatierungen, oder? - Darum geht es mir hier ja auch nicht.

                ---

                Zitat von CharlieW. Beitrag anzeigen
                Kannste doch in den Dateinamen schreiben. Mach ich selber so bei meinen Interior Projekten.
                Bsp.:
                Scandi-WZ-V12-Tür-Fenster
                Scandi-WZ-V13-Boden-Sofa
                Das ist 'ne Möglichkeit, die ich so ähnlich zum Teil schon verwende.

                ---

                Zitat von thorbad Beitrag anzeigen
                Ich würde generell zur Verwendung eines Versionsverwaltungssystems raten, und dazu, dann auch die Kommentarfunktion zu nutzen, *zusätzlich* zu einer möglichst konsistenten und aussagekräftigen Benennung der Dateien selbst.
                Beim Versionsverwaltungssystem stellt sich mir die Frage, ob das bei einfachen Blenderdateien nicht "mit Kanonen auf Spatzen geschossen" ist?
                Was eine Kommentarfunktion angeht: Dazu benutze ich den Blender-internen Texteditor recht oft. - Der ist zwar eigentlich für's Scripting mit Python gedacht, aber da es ein allgemeiner Texteditor ist, lässt er sich auch für's Kommentieren und/oder Dokumentieren der Inhalte verwenden.

                ---

                Zitat von animelix Beitrag anzeigen
                wenn die dateien name.blend2 oder name.blend3 lauten, sind das automatisch gespeicherte sicherungskopien von name.blend, sollten also den gleichen Inhalt haben.
                Naja, das mit den automatisch gespeicherten Dateien in Blender ist auch noch 'ne andere Sache... - Nein, die Dateien stehen in meinem Arbeitsverzeichnis und es kommt immer genau dann eine dazu, wenn ich im Menü "Speichern" wähle. Deshalb sind die inhaltlich auch nicht immer identisch.

                ------
                Worum es mir geht:
                Es gibt doch unter Unix/Linux so ein Tool namens diff, bzw. comp unter Windoof Windows, die einem Unterschiede in Dateien anzeigen können. Nur sind die für Textdateien ausgelegt. Und da Blender ja OpenSource ist, und folglich auch das Dateiformat irgendwo (zumindest auf den Entwicklerseiten/also im Developer-Wiki) dokumentiert sein muss, dachte ich, dass es etwas Vergleichbares wie diff oder comp auch für .blend-dateien geben könnte.

                Kommentar

                • thorbad
                  Empty
                  • 22.02.2019
                  • 4

                  #9
                  Zitat von Hansum
                  Worum es mir geht:
                  Es gibt doch unter Unix/Linux so ein Tool namens diff, bzw. comp unter Windoof Windows, die einem Unterschiede in Dateien anzeigen können. Nur sind die für Textdateien ausgelegt. Und da Blender ja OpenSource ist, und folglich auch das Dateiformat irgendwo (zumindest auf den Entwicklerseiten/also im Developer-Wiki) dokumentiert sein muss, dachte ich, dass es etwas Vergleichbares wie diff oder comp auch für .blend-dateien geben könnte.
                  Na ja, Textdateien sind ja in gewisser Weise ein Spezialfall. Man kann sie zeichenweise vergleichen, die Unterschiede plus Fundstelle ausgeben und den Rest dem Leser überlassen.
                  Bei Binärformaten steht die menschenlesbare Form ja jedesmal im spezifischen Kontext der jeweiligen Applikation, was den Kreis der Interessenten sehr stark verkleinert. Keine Ahnung, ob irgend jemand sich da schon die Mühe gemacht hat - gelesen habe ich noch nie davon.
                  Theoretisch könntest du dir aber vermutlich selbst behelfen, mit ganz wenig Python:
                  Code:
                  for obi in bpy.data.objects:
                     print(obj)
                  gibt dir die Stringrepräsentation aller grade in Blender registrierten Objektdatenblöcke aus (analog bpy.data.meshes, bpy.data.armatures, cameras und so weiter).
                  Lenke die Ausgabe für die zu vergleichenden Dateien in temporäre Dateien (ggf. noch ein "sort" einstreuen) und wende darauf dann dein "diff" an.

                  Beim Versionsverwaltungssystem stellt sich mir die Frage, ob das bei einfachen Blenderdateien nicht "mit Kanonen auf Spatzen geschossen" ist?
                  Nicht alle Blenderdateien sind "einfach".
                  Ist deine Entscheidung - ich mache das seit Jahren so, und besonders bei blends, die über lange Projekte hinweg wachsen und immer wieder um Features erweitert werden, hat sich das mächtig bewährt.
                  Als Seiteneffekt freue ich mich dabei dann auch über das Backup mit History (da der svn-Server nicht auf meinem Arbeitsplatzrechner arbeitet).

                  Was eine Kommentarfunktion angeht: Dazu benutze ich den Blender-internen Texteditor recht oft.
                  Nachteil: dafür musst du die Dateien öffnen. Um alle Kommentare in der History einer Datei anzuzeigen, reicht ein "svn log blablubb.blend".

                  Kommentar

                  • Hansum
                    Vertex
                    • 19.02.2019
                    • 90

                    #10
                    Zitat von thorbad Beitrag anzeigen
                    Bei Binärformaten steht die menschenlesbare Form ja jedesmal im spezifischen Kontext der jeweiligen Applikation, was den Kreis der Interessenten sehr stark verkleinert. Keine Ahnung, ob irgend jemand sich da schon die Mühe gemacht hat - gelesen habe ich noch nie davon.
                    Ja klar, bei Binärdaten kommt man nicht ohne Hexeditor aus. Und um den Inhalt eines Blendfiles zu deuten hab ich diese Seiten gefunden; (neuere gibt es noch nicht). Nun bezieht sich das auf die Blendfiles von Version 2.48; - es dürften also einige Informationen dazu gekommen sein. Das Dateiformat ist recht trickreich, um auf unterschiedlichen Hardwareplattformen und zwischen verschiedenen Versionsnummern kompatibel zu bleiben. Die Details wird man sich letztlich aus dem Quellcode heraus arbeiten müssen, weil bisher noch keine weitere Doku dieser Art existiert.

                    Zitat von thorbad Beitrag anzeigen
                    Theoretisch könntest du dir aber vermutlich selbst behelfen, mit ganz wenig Python:
                    Code:
                    for obi in bpy.data.objects:
                    print(obj)
                    gibt dir die Stringrepräsentation aller grade in Blender registrierten Objektdatenblöcke aus (analog bpy.data.meshes, bpy.data.armatures, cameras und so weiter).
                    Lenke die Ausgabe für die zu vergleichenden Dateien in temporäre Dateien (ggf. noch ein "sort" einstreuen) und wende darauf dann dein "diff" an.
                    Das setzt dann aber wieder voraus, die Dateien in Blender zu öffnen, - aber das will ich ja gerade vermeiden. Denn meisstens tritt die Frage nach den Unterschieden genau dann auf, wenn ich Blender gerade geschlossen habe und dann in meinem Filemanager sehe, dass da zwei Dateien gleich gross sind und zeitlich meisst nicht sehr weit auseinander liegen. Dann ist die Frage, ob sich die möglichen Unterschiede in den Dateien nur auf den Viewport und das zuletzt markierte Objekt beziehen, oder ob ich doch noch mal wieder in den Editmode gegangen bin, und irgendwas selektiert habe ohne es weiter zu verändern. Solche Sachen speichert Blender ja alle mit, sind aber nicht soo wichtig. Wenn also nur solche Änderungen vorliegen, kann ich die Datei auch löschen. Wichtig ist dagegen, wenn ich an einem Objekt doch noch mal einen Vertex oder Materialzuweisungen verändert habe. Das sich sind wesentliche Unterschiede an den Inhalten, die nicht einfach gelöscht werden dürfen.
                    Im grösseren Zusammenhang: Die Frage tritt in dieser Form meisst auf, wenn ich anschliessend schlafen gehen will und die Konzentration/Aufmerksamkeit nicht mehr sehr hoch ist.

                    Zitat von thorbad Beitrag anzeigen
                    Nicht alle Blenderdateien sind "einfach".
                    Stimmt. Vor allem, sobald sie eine bestimmte Grösse erreicht bzw. überschritten haben. - Oder wenn sie zwar kurz sind, aber viele externe Dateien (Bibliotheken) verlinken.

                    Zitat von thorbad Beitrag anzeigen
                    Nachteil: dafür musst du die Dateien öffnen.
                    Im Prizip ja, aber man kann den erstellten Text auch separat speichern.

                    Aber letztlich ist das auch eine Frage der eigenen Arbeitsweise; - Da muss man den Workflow, mit dem man am besten klar kommt, selbst heraus finden.

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