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TAT-Simulation in Blender

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  • #16
    Vielen Dank, stoNe!!! Du hast mein Problem verstanden. Bin gespannt, ob Du zu einer Lösung kommst, um reale TATs mit Blender zu simulieren ... Du wärst dann damit auch wahrscheinlich der Erste nach meiner bisherigen Recherche.

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    • #17
      Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
      Falls ihr sowas in einer Minute mit Blender ohne Modellierungs-Fake hin bekommt
      Ich habe geschrieben der Aufbau ist in einer Minute gemacht. Domain, Wasserbecken und 2 Tropfen.
      Der Rest ist Größe der Tropfen, Abstand der Tropfen zueinander und Abstand zum Becken raus finden. Da muss man dann etwas
      probieren. Das wird sicher nicht bei den ersten Versuchen klappen aber sonst sehe ich da kein echtes Problem.

      Vielleicht solltest du mal einfach probieren anstatt nur theoretisch darüber nachzudenken.
      Bei mir gibt es subjektive Neutralität.

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      • Frogman
        Frogman kommentierte
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        Ich habe meine Anfrage in diesem Hilfe-Faden nur gestellt, weil ich mit meinen praktischen Versuchen nicht weiter kam. Wenn es so einfach ist, echte TATs zu simulieren, dann schicke mir doch bitte einen Clip mit Blend-File. ^^

    • #18
      Hab mich auch mal daran in Blender versucht und das Problem war, dass der zweite Tropfen den ersten Tropfen zwar getroffen hat, allerdings sich dann direkt mit diesem verbunden hat und nicht nochmal in alle Richtungen gespritzt ist. Außerdem kriege ich die "Fontäne" des ersten Tropfens irgendwie nicht so hoch wie in den meisten realen TAT Videos auf YouTube, auch wenn ich die Geschwindigkeit erhöhe oder ihn länger fallen lasse. Aber ich habe auch noch nicht so viel mit den Einstellungen gespielt weil das Baken einfach jedes mal Ewigkeiten braucht aber wenn ich was brauchbares habe melde ich mich

      EDIT: Vergesst das mit der Höhe der "Fontäne", das klappt auf einmal doch
      Zuletzt geändert von SmartySmart702; 10.01.2019, 14:51.

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      • #19
        Bei mir lag das Problem eben an der Auflösung. Der Schirm war im Ansatz zu erkennen. Als ich die Auflösung erhöht hatte ist mir der Rechner eingefroren.
        Wenn ich nachher zu Hause bin lasse ich mich von Mantaflow überraschen. Allerdings erwarte ich erstmal kein überzeugendes Ergebnis.

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        • #20
          Zitat von stoNe Beitrag anzeigen
          Bei mir lag das Problem eben an der Auflösung. Der Schirm war im Ansatz zu erkennen. Als ich die Auflösung erhöht hatte ist mir der Rechner eingefroren.
          Wenn ich nachher zu Hause bin lasse ich mich von Mantaflow überraschen. Allerdings erwarte ich erstmal kein überzeugendes Ergebnis.
          Bei dem Problem mit der Auflösung bin ich jetzt auch. Ich könnte mir auch vorstellen dass wenn man die Auflösung jetzt extrem hoch stellt bei der Kollision des zweiten Tropfens einfach nur ganz viele kleine, feine Tropfen entstehen aber ob man da wirklich so einen "Schirm" hinbekommt bezweifle ich eher!
          Vllt. klappt das ja mit RealFlow? Hab aber die Software noch nie ausprobiert, weiß nur das die sehr gut sein soll und auch professionell verwendet wird.

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          • #21
            Das Thema Simulation finde ich sehr interessant. Leider kann ich zu den Fähigkeiten von Blender hierzu nichts beitragen.
            Jedoch möchte ich hier mal noch in den Raum stellen, dass reale Fotos auch eher Zufallsprodukte sind.
            Es sind einfach zu viele Faktoren, die eine Rolle spielen können:

            Wenn zwei Wassertropfen z.B. unterschiedliche Temperatur haben, verbinden sie sich ganz anders
            als wenn nicht.
            Oder, wenn sich ein Tropfen noch dreht, während er einen anderen trifft, reißt er die Oberfläche auf.
            Statische Elektrizität spielt eine Rolle.
            Die Reinheit der Flüssigkeit.
            Viskosität.
            Oberflächenspannung. Usw

            Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für all diese Eigenschaften Parameter in einer Software gibt oder in den nächsten 10 Jahren geben wird.
            Das soll euch jetzt aber auch nicht den Mut nehmen herum zu probieren

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            • #22
              Ich habe die Popcorn-Tüte schon griffbereit. Wenn das Ganze nicht so schwierig wäre, hätte ich es nicht unter "Hilfe", sondern in "Tutorials" gepostet. Mittlerweile passt dieser Faden aber schon eher in "Gemeinschaftsprojekte". RealFlow wäre auch interessant, um es in diesem Zusammenhang zu testen, da 2.79 native .abc-Files importieren kann.
              @Wigand: Der Vorteil von CGI-TATs wäre ihre Reproduzierbarkeit mit festen Parametern und dass die virtuelle Kamera dabei keinen Wasserschaden erleidet, sondern höchstens abraucht. Wenn die Grundeinstellung erstmal steht, ließen sich auch Varianten und Grenzwerte testen, die zu Ergebnissen führen könnten, die man bei echten TATs wiederum so noch nie gesehen hat. Außerdem sollte es für einen Blender-Fan doch eine Frage der Ehre sein, die Fotowelt mit künstlichem Hyperrealismus zu überraschen, bzw. zu blende(r)n.
              Dass es im CGI möglich sein kann, erkennt man an diesen Wettbewerbsbildern http://www.pxleyes.com/3D-picture/4f...ater-drop.html sofern sie nicht per Modellierung gefaked wurden.

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              • SmartySmart702
                SmartySmart702 kommentierte
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                Der Link sieht irgendwie nicht so aus als wäre da nicht etwas getrickst worden. Das Wasser und die "Fontäne" passt aber der Schirm passt irgendwie nicht so richtig dazu (vllt. ein Partikelsystem?). Aber vllt. liege ich ja auch falsch

            • #23
              Früher hat man diese radialen Wellen gerne mit 3D Formeln gemacht. Dann noch ein wenig Zufallszahlen, und es sieht schon ganz gut aus.
              Immerhin hat man mit selbst erstellten Formeln eine bessere Anpassmöglichkeit, als mit einer Simulation, bei der man darauf vertrauen
              muss, dass sie die Realität so gut wie möglich trifft.
              Wer sich mit Python-Programmierung auskennt, wird wahrscheinlich immer noch schneller ans Ziel kommen statt ewig an
              Simulationsparametern herumzuspielen.
              Man sollte zusätzlich noch bedenken, dass diese Tropfenmuster sehr viele Ähnlichkeiten mit Fraktalen haben.
              Das sollte man dann auch noch mit einbauen, falls es möglich ist.

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              • Frogman
                Frogman kommentierte
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                Ich hatte schon viel Spaß mit Mandelbulb 3D und dessen Vorgängern, ohne die Formeln zu verstehen. Beim Versuch, es mathematisch und mit py anzugehen, besäße ICH für unbestimmt lange Zeit jedoch kein Reallife mehr.

            • #24
              Zitat von Frogman Beitrag anzeigen
              Ich habe die Popcorn-Tüte schon griffbereit. ...... Außerdem sollte es für einen Blender-Fan doch eine Frage der Ehre sein, die Fotowelt mit künstlichem Hyperrealismus zu überraschen, bzw. zu blende(r)n.
              Die Kombination der Aussagen motiviert ungemein
              Kannst Du mal zeigen, was Du bisher selber probiert hast?

              Hilfe! Ich pendle aus.

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              • #25
                Also ich gebe es auf.
                Weder die Blender-interne Simulation, noch Mantaflow bringen bei mir vernünftige Resultate.
                Anscheinend wird in den Simulationen die Oberflächenspannung nicht berücksichtig. Bei großen Wassermassen ist das zu vernachlässigen, um die Simulation zu vereinfachen.
                Ich nehme an, mit etwas Spülmittel im im Auffangbehälter funktioniert es in der Realität auch nicht mehr.

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                • #26
                  Zitat von stoNe Beitrag anzeigen
                  Weder die Blender-interne Simulation, noch Mantaflow bringen bei mir vernünftige Resultate.
                  Als Simulation also wohl nicht machbar. Was ist mit einem Fake? Es muss ja nur so ausshen, als ob es zufällig entstanden ist.
                  Akt. Wettbewerb: Science Fiction. Mein Blog: Downtown Blendpolis. Spenden: MoneyPool für Betriebskosten.

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                  • #27
                    Auch ich kam über den üblichen Blob-Effekt nicht hinaus. Anders als in der physikalischen Realität ist die Simulation in Blender anscheinend nicht in der Lage, die aufsteigende Wassersäule mit dem nachfolgenden Tropfen realistisch interagieren zu lassen. Vielleicht liegt es an der Rechentiefe und Auflösung - oder es ist schlichtweg nicht möglich und man bräuchte eine experimentelle Routine des M.I.T. mit dazugehörigem Supercomputer nebst intensivem Studium der Thermodynamik.
                    Da sich Blender jedoch stets weiterentwickelt, wäre es nett, diesen Faden als ungelöst zu behalten, denn was heute noch Kopfzerbrechen bereitet, kann morgen bereits ein Schmunzeln verursachen.
                    Ich danke euch allen für euer Interesse, Mitdenken und -wirken.

                    Nun bleibt mir noch der Fake (wobei dieser Begriff fehlbesetzt ist, da die Modellierung eine Kunst für sich ist) und dass ich meinem Fotokollegen gegenüber zugeben muss, mich in meiner Blender-Euphorie zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. Vorlagen habe ich zuhauf auf der TAT-Galerie-Seite. Die Waves erzeuge ich mit Dynamic Paint, der Rest wird modelliert und der Schirm ggf. als Emitter genutzt. Am Ende als Layer in Gimp zusammensetzen und einfärben oder es mit irgendeinem krassen Filter von Topaz Studio finalisieren. Also eine Hommage an die reale Fotografie, statt Wettbewerb.

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                    • #28
                      Kurzer Zwischenstopp
                      Die Einstellung "Surface Tension", bei Mantaflow, habe ich zwar immer wieder gesehen, aber erstmal knallhart ignoriert. In einem Video habe ich einen Wasserstrahl gesehen, der war in sich verdreht und darunter stand "Surface Tension". Mir schwebte irgend etwas von Verwirbelung vor. Mein Englisch beschränkt sich zum größten Teil auf Computer-Fachbrgriffe.
                      Bis mir heute die Idee kam, einfach mal "Oberflächenspannung" ins englische zu Übersetzen.
                      Erste Tests mit geringer Auflösung ergaben eine deutlich höhere Wassersäule.
                      Momentan rechnet Blender an der ersten Stufe - der erste Tropfen - in SlowMo (250FPS) bei geringer Auflösung.

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                      • Hero
                        Hero kommentierte
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                        Hätte mich dann auch gewundert, wenn du aufgegeben hättest.

                    • #29
                      Schön, wenn doch noch Hoffnung besteht. In der Realität könnte es so zu erklären sein: Durch die aufsteigende Wassersäule des ersten Tropfens wird aus dem Zweiten ein Schirm, dessen horizontale Ausbreitung nur durch den Luft- aber nicht Wasserwiderstand begrenzt ist. Die dabei entstehende kinetische Energie ist das Resultat (die Summe?) beider gegensätzlich zueinander gerichteten Systeme. (Es heißt ja nicht umsonst, dass eine Wasseroberfläche ab einer bestimmen Fallhöhe/-geschwindigkeit hart wie Beton wird.) Danach wirkt die Gravitation auf beide Systeme ein, sodass dem Fotografen nur ein sehr kleines Zeitfenster bleibt. So erkläre ich mir zumindest die Entstehung des Schirms, auch wenn ich keine Idee habe, wie ich es physikalisch korrekt simulieren könnte.
                      Ok, dann reiß ich mir mal eine weitere Popcorn-Tüte auf, stoNe.
                      __________________
                      Kleiner Nachgedanke: Wie würde ein TAT wohl an Bord der ISS aussehen, wo es keine Gravitation gibt? Wäre der Schirm (vorausgesetzt man schafft es, die beiden Systeme exakt aufeinander prallen zu lassen) in der Ausbreitung dann "unendlich", bis die Flucht der Moleküle keine erkennbare Form mehr besitzt, oder würde sich ein Ring bilden, bedingt durch den Luftwiderstand im Inneren der ISS? Außerhalb der Raumstation wäre die Simulation mit Blender ein Leichtes, da das Wasser augenblicklich gefrieren würde und man sich somit nur der cell fraction bedienen bräuchte ... aber so einfach sind TATs unter irdischen Bedingungen halt nicht gestrickt.
                      Zuletzt geändert von Frogman; 15.01.2019, 17:29.

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                      • #30
                        Ich nehme an, dass es zum großen Teil mit der Oberflächenspannung zusammen hängt. Die Oberfläche vom 2. Tropfen wird von der Wassersäule zur Seite gedrückt, ohne sich mit ihr zu verbinden.
                        Leider stürzt Blender öfter ab als mir lieb ist. Manchmal ist das Baking nach einem Neustart immer noch aktiv und lässt sich nicht abbrechen. Dann muss ich die Domain löschen und neu anlegen. Also alle Werte wieder neu eingeben und neu starten.

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